
Am 25. April fand in der Nampo-Werft in Nordkorea die Taufzeremonie für den neuen 5.000-Tonnen-Zerstörer Choi Hyon statt, der künftig Teil der nordkoreanischen Marineflotte sein wird. An der Veranstaltung nahm auch der Führer Kim Jong-un teil, der in seiner Rede die strategische Bedeutung des neuen Schiffs betonte.
In seiner Ansprache kündigte Kim an, dass der Zerstörer Anfang nächsten Jahres offiziell an die nordkoreanische Marine übergeben und in Dienst gestellt werden soll. Zudem enthüllte er, dass das Land ab 2026 den Bau weiterer Kriegsschiffe, darunter Zerstörer, Kreuzer und Fregatten mit verbesserten Kampffähigkeiten, verstärken will.
Flottenausbau und Reaktion auf regionale Spannungen
Kim Jong-un nutzte die Gelegenheit, um die gemeinsamen Militärübungen der Vereinigten Staaten und Südkoreas zu kritisieren und bezeichnete sie als Provokationen, die die nationale Sicherheit der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK) ernsthaft bedrohen. Laut dem nordkoreanischen Führer ist die Stärkung der Hochseeflotte eine notwendige Antwort, um die Widerstandsfähigkeit gegen mögliche Angriffe zu erhöhen.
Er hob außerdem hervor, dass die Indienststellung des Zerstörers Choi Hyon ein wichtiges Symbol für die Stärkung der nordkoreanischen Seestreitkräfte darstellt. Als nächsten Meilenstein nannte Kim den Bau von nuklearbetriebenen U-Booten, die sich derzeit in der Entwicklung befinden.
Abschlussphase der Forschung für neue Marineprojekte
Laut Kim Jong-un befindet sich das Gesamtprojekt für die neue Schiffsklasse — einschließlich Zerstörer, Kreuzer und Fregatten — in der abschließenden Forschungs- und Entwicklungsphase. Ziel ist es, die nordkoreanische Marine mit Einheiten auszustatten, die über größere Feuerkraft verfügen und in entfernteren Gewässern operieren können, um so die strategische Präsenz in der Region zu stärken.
Quelle und Bilder: Telegram @china3army. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
